WPC-Sichtschutz: Holzoptik mit Kunststoff-Eigenschaften

WPC steht für Wood-Polymer-Composites, also einen Verbundwerkstoff aus Holzfasern und Kunststoff. Das Material entstand aus dem Bedarf nach einer Lösung, die wie Holz aussieht, aber wie Kunststoff funktioniert: Keine Anstriche, keine Reparaturen, keine Vergrauung, dafür stabil im Aussenbereich auf 25 Jahre und mehr. Bei #GARTEHAG verbauen wir WPC-Sichtschutz-Systeme von etablierten Herstellern, mit Profil-Lamellen, die in Aluminium-Pfosten eingeschoben werden. Das ergibt eine sauber montierte Anlage, die im Alltag schlicht funktioniert.

Was WPC ist und wie es sich verhält

WPC besteht typischerweise aus 50 bis 70 Prozent Holzmehl und 30 bis 50 Prozent Kunststoff (meist Polyethylen oder Polypropylen), plus Zusätze für UV-Schutz und Stabilität. Das Material lässt sich in fast jeder Form extrudieren, was die typischen Profilformen für Sichtschutz-Lamellen ermöglicht. Im Gegensatz zu Vollholz: Es vergraut nicht, splittert nicht und braucht keinen Anstrich. Im Gegensatz zu reinem Kunststoff: Es wirkt warm und natürlicher, weil die Holzfasern eine echte Holz-Optik geben. Bei Temperaturwechseln dehnt sich WPC etwas mehr aus als Holz, deshalb planen wir bei der Montage Dehnungsfugen ein.

Wann WPC die richtige Wahl ist

Bei Kunden, die die Optik von Holz mögen, aber die Pflege nicht. Bei Familien mit Kindern oder Haustieren, weil WPC splitterfrei ist. Bei Mietwohnungen oder Gemeinschafts-Anlagen, wo regelmässige Anstriche organisatorisch schwierig sind. Bei Garten-Anlagen mit barfuss-Bereichen (etwa um Pools), wo die splitterfreie Eigenschaft praktisch wichtig wird. Wo absolute Holz-Authentizität gefragt ist (Riegelhaus, traditionelles Bauernhaus), bleibt echtes Holz die bessere Wahl. Wo der niedrigste Preis zählt, ist behandelte Fichte oder Standard-Kunststoff günstiger.

Was unsere WPC-Sichtschutz-Anlagen auszeichnen

Etablierte WPC-Hersteller

Wir verbauen WPC von Herstellern mit nachgewiesener Qualität, statt günstigster Ware. Die Material-Qualität entscheidet über die Lebensdauer.

Aluminium-Pfosten als Standard

Die Profile laufen in Aluminium-Pfosten, was Stabilität und saubere Montage ermöglicht. Holzpfosten würden den Pflegevorteil des WPC aufheben.

Verschiedene Farben und Profile

Anthrazit, Holzbraun, Grau und einige Sonderfarben verfügbar. Profilformen vom schmalen Lamellen-Streifen bis zur breiten Bohle. Wir besprechen, was zur Anlage passt.

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Referenzen WPC-Sichtschutz

Häufige Fragen zum WPC-Sichtschutz

WPC liegt zwischen Holz und Kunststoff. Optisch näher am Holz (Holzfasern sichtbar, warme Wirkung), funktional näher am Kunststoff (kein Anstrich nötig, witterungsbeständig, splitterfrei). Beim Tasten unterscheidet sich WPC von Holz und Kunststoff: Etwas härter als Holz, etwas wärmer als Kunststoff.

WPC-Material verblasst in den ersten 6 bis 12 Monaten leicht (UV-Einwirkung), danach bleibt die Farbe stabil. Dieser Anfangsprozess ist normal und gehört zum Material. Etablierte Hersteller geben Garantien auf die Farbstabilität nach dieser Einlaufphase.

WPC ist von minus 30 bis plus 60 Grad Celsius problemlos einsetzbar, was die Schweizer Bedingungen abdeckt. Bei direkter Sonne kann sich WPC stärker aufheizen als Holz, weshalb Dehnungsfugen wichtig sind.

Bei kleinen Kratzern kaum sichtbar wegen des durchgefärbten Materials. Bei grösseren Schäden wird das einzelne Profil ersetzt, das ist bei den meisten Systemen einfach möglich. Anders als bei Holz: Anstreichen ist keine Option.

Gemischtes Bild. Vorteil: Reduzierter Holz-Verbrauch (50 Prozent Holzfasern vom Sägewerk-Abfall). Nachteil: Kunststoff-Anteil ist nicht biologisch abbaubar. Recycling ist möglich, aber im praktischen Recyclingsystem in der Schweiz oft schwierig. Bei langer Lebensdauer (25 Jahre und mehr) ist die Bilanz aber akzeptabel.

Sehr selten. Anders als bei manchen Kunststoff-Materialien picken Vögel nicht in WPC, weil es härter ist und nicht als Nest-Material taugt. Probleme entstehen eher bei direktem Sonnen-Einwirken und mangelnder Dehnungsfuge.

Material und Montage zusammen 150 bis 280 Franken pro Laufmeter, abhängig von Profil-Stärke, Höhe und Hersteller. Etwas teurer als Standard-Holz, deutlich günstiger als Premium-Aluminium. Konkrete Offerte erstellen wir nach Vor-Ort-Aufnahme.

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