Holzzäune: Natürlich, traditionell, lebendig
Ein Holzzaun ist keine reine Funktionseinheit, er ist ein Stück Garten- und Hausgestaltung. Das Material hat Charakter, es verändert sich mit den Jahren, es wird Teil der Umgebung. Wer einen Zaun sucht, der nicht nur einfriedet, sondern den Ort prägt, ist bei Holz richtig. Bei #GARTEHAG bauen wir Holzzäune in verschiedensten Ausführungen, vom regionalen Bündner- und Engadinerzaun über klassische Stakete und Latte bis hin zum Natur- und Palisadenzaun.
Welche Holzart, welche Form
Die Wahl der Holzart bestimmt Optik, Lebensdauer und Pflegeaufwand. Lärche und Kastanie sind die langlebigen Klassiker mit hoher Wetterfestigkeit. Robinie gilt als die robusteste heimische Alternative, sie kommt auch ohne chemische Behandlung über Jahrzehnte zurecht. Föhre und Fichte sind günstiger, brauchen aber meist Imprägnierung oder regelmässige Lasur. Welche Holzart zu Ihrer Lage und Ihrem Budget passt, klären wir bei der Vor-Ort-Beratung. Genauso die Frage der Form, also ob Stakete, Latte, Palisade, regionaler Bündner- oder Engadinerzaun das Richtige ist.
Was Holzzäune auszeichnet
Holz ist das älteste Zaunmaterial und immer noch das mit dem meisten Charakter. Kein anderes Material fügt sich so selbstverständlich in Gärten, ältere Bauten und Landschaften ein, und keines lässt so viele Bauformen und individuelle Lösungen zu. Drei Eigenschaften zeigen, was Holzzäune ausmacht.








Vorteile Holzzaun
Natürliche Wirkung
Holz harmoniert mit Pflanzen, Steinen, älteren Bauten und mit der Landschaft. Es nimmt seinem Umfeld nichts weg, sondern fügt sich ein. Das ist eine Qualität, die kein anderes Material so erreicht.
Vielfalt der Ausführungen
Vom schlichten Lattenzaun bis zur kunstvoll gebauten Bündner- oder Engadinerkonstruktion gibt es kaum eine Bauform, die in Holz nicht machbar wäre. Auch Sondergrössen, Bogenverläufe und Mass-Anfertigungen für unregelmässige Grundstücke gehören für uns zum Tagesgeschäft.
Veränderung als Eigenschaft
Holz altert sichtbar. Bei manchen Hölzern entsteht eine schöne silbergraue Patina, bei anderen wird die Maserung mit den Jahren markanter. Wer das als Charme empfindet, statt als Mangel, ist bei Holz richtig.
Staketenzaun
Der klassische Vorgartenzaun. Schlanke Latten in regelmässigem Abstand, vielseitig in Holzart und Höhe. Häufig in Lärche oder Robinie.
Palisadenzaun
Markante vertikale Linien mit Spitzen oder Halbrund-Köpfen. Stabil und traditionell, oft mit Bohlen-Charakter. Gut für hangige Grundstücke.
Jägerzaun
Über Eck gekreuzte Latten, das Klassiker-Bild des Vorgartenzauns. Niedrig gebaut, oft als Hauptmaterial bei traditionellen Häusern.
Naturzaun
Aus Robinie, Kastanie oder Lärche, möglichst naturbelassen. Astungen, Maserung und Rinde bleiben sichtbar. Wirkt am stärksten im naturnahen Garten.
Lattenzaun
Vertikale Latten an zwei Querträgern, in glatter oder profilierter Ausführung. Klassisch und vielfältig in Lattenform und Lattenabstand.
Bündnerzaun
Die regionale Bauform aus Bündner Lärche oder Föhre. Traditionell mit Schräg-Geflecht und sichtbarer Konstruktionslogik. Gebaut auf Mass.
Engadinerzaun
Die markante Holzkonstruktion aus dem Engadin, oft mit charakteristischen Schrägstreben und Spitzbalken. Robust gebaut für Bergklima.
Haben Sie Fragen oder würden Sie gerne ein Projekt besprechen?
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Individuelle Zaun-Lösungen sind unser Spezialgebiet.
Referenzen Holzzäune
Häufige Fragen zu Holzzäunen
Das hängt stark von der Holzart und dem Standort ab. Lärche und Kastanie halten ohne chemische Behandlung 20 bis 30 Jahre, Robinie sogar länger. Föhre und Fichte halten mit Imprägnierung etwa 15 bis 20 Jahre. Wichtig: Direkter Bodenkontakt ist immer die kritische Stelle, deshalb arbeiten wir mit verzinkten Pfostenfüssen oder Betonsockeln.
Bei Lärche, Kastanie und Robinie genügt eine gelegentliche Kontrolle und allenfalls ein Nachölen alle paar Jahre. Bei behandelten Hölzern wie Fichte mit Imprägnierung empfehlen wir eine Lasur alle drei bis fünf Jahre. Wer gar keinen Pflegeaufwand möchte, sollte zu Aluminium oder Kunststoff greifen.
Bei langlebigen Hölzern wie Lärche, Kastanie oder Robinie ja, weil die Folgekosten praktisch null sind. Über 20 Jahre gerechnet sind sie meist günstiger als ein günstigeres Holz, das mehrfach behandelt werden muss. Wir rechnen Ihnen das gerne in der Offerte gegenüber.
Sehr gut sogar. Holzzäune lassen sich mit Glaspaneelen, Metallpfosten, Drahtgeflecht oder Beton-Sockeln kombinieren. Das ergibt häufig die individuellsten Anlagen, weil sich Funktion und Optik gezielt mischen lassen.
Holz ist nachwachsend, regional verfügbar und am Ende seiner Nutzung kompostier- oder verbrennbar. Vor allem bei regionalen Hölzern wie Lärche aus Schweizer Wäldern ist die CO2-Bilanz im Vergleich zu Aluminium oder Kunststoff deutlich besser.