Palisadenzaun: Massive Holzeinfriedung mit Charakter
Wenn ein Zaun mehr Präsenz haben soll als ein klassischer Staketenzaun, kommt der Palisadenzaun ins Spiel. Senkrechte runde oder halbrunde Hölzer, dicht aneinandergesetzt, oben mit Spitzen oder abgerundet, geben dem Grundstück eine markante Begrenzung. Manchmal heisst er auch Lanzenzaun, was die Form gut beschreibt. Er wirkt geschlossener als der Staketenzaun und ist dort gefragt, wo eine starke optische Grenzlinie gewünscht ist.
Was den Palisadenzaun ausmacht
Die Palisaden werden vor zwei Querbalken befestigt, nicht in die Erde gerammt. Das ist wichtig: Direkter Erdkontakt würde das Holz auf Dauer faulen lassen. Stattdessen sitzen die Pfosten auf Bodenhülsen oder werden einbetoniert, und die Palisaden hängen frei zwischen den Querträgern. Diese Bauweise sorgt dafür, dass der Zaun trotz seines massiven Aussehens lange hält. Bei den Hölzern setzen wir auf dauerhafte Sorten wie Lärche, Robinie oder kesseldruckimprägniertes Nadelholz, je nach Anwendung und Budget.
Wofür sich ein Palisadenzaun eignet
Ein Palisadenzaun ist die richtige Wahl, wenn das Grundstück eine klare, robuste Abgrenzung braucht. Etwa bei Hofeinfahrten, an Strassenrändern, bei Höhenversprüngen im Gelände oder als optisch wuchtige Grenzmarkierung. Vor Kletterversuchen schützen die spitzen oder abgerundeten Köpfe. Für reinen Sichtschutz ist er nur bedingt geeignet, dafür sind die Abstände zwischen den Palisaden meist zu gross. Wer wirklich blickdicht möchte, kombiniert ihn mit einer Hecke dahinter.





Was den Palisadenzaun auszeichnet
Robuste Konstruktion
Massive Rundhölzer mit grossem Durchmesser geben dem Zaun seine Stabilität. Auch starke Windbelastung oder ein Anprall halten die Konstruktion problemlos aus.
Vielfältige Höhen möglich
Vom niedrigen Beetabgrenzungs-Palisadenzaun bis zur hohen Grundstückseinfriedung passen wir die Höhe an Ihre Anforderungen an. Auch Treppenförmige Anpassungen an Hänge sind möglich.
Verschiedene Hölzer und Oberflächen
Je nach Standort und Anspruch arbeiten wir mit Lärche, Robinie oder kesseldruckimprägniertem Nadelholz. Geölt, lasiert oder unbehandelt, der Palisadenzaun lässt sich an die Umgebung anpassen.
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Referenzen Palisadenzäune
Häufige Fragen zum Palisadenzaun
Beide haben senkrechte Hölzer, aber der Palisadenzaun arbeitet mit dickeren, oft runden oder halbrunden Hölzern, die enger angeordnet sind. Er wirkt geschlossener und massiver. Der Staketenzaun ist leichter, transparenter und meist günstiger.
Nein. Die Palisaden hängen frei zwischen zwei Querbalken, die wiederum auf Bodenhülsen oder einbetonierten Pfosten ruhen. Direkter Erdkontakt würde das Holz auf Dauer beschädigen. Diese Bauweise ist entscheidend für die Lebensdauer.
Üblich sind Höhen zwischen 80 und 180 cm. Höhere Varianten sind möglich, brauchen aber meist eine baurechtliche Klärung mit der Gemeinde. Das übernehmen wir mit Ihnen zusammen vor der Bestellung.
Nur bedingt. Die Abstände zwischen den Palisaden sind meist sichtbar. Wer einen blickdichten Sichtschutz möchte, kombiniert den Zaun mit einer Hecke dahinter oder wählt einen anderen Zauntyp. Wir beraten Sie zur passenden Lösung.
Bei dauerhaften Hölzern wie Lärche oder Robinie reicht es, den Zaun gelegentlich auf mechanische Schäden zu prüfen. Bei kesseldruckimprägniertem Nadelholz empfiehlt sich nach einigen Jahren eine erneute Behandlung. Wir besprechen die Pflege bei der Übergabe.
Bei spitz zulaufenden Palisaden im Kletterbereich ja, deshalb arbeiten wir bei niedrigen Privatzaun-Varianten mit abgerundeten oder leicht abgeschrägten Köpfen. Die spitze Variante kommt eher dort zum Einsatz, wo bewusst eine optische Wirkung gewünscht ist und kein Klettervergnügen.